Symposium

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(Deutschsprachige weiter unten)

Symposium 28.4 -1.5 2018

Exploration, sharing, networking for CI facilitators and experienced dancers

with contributions from:

– Diana Thielen
– Alexander Hahne: Closeness and distance during physical contact in CI)
– Alessandro Pedori: CI as a tool to explore non-monogamous dynamics)
– Ali Schwartz: /Filling/ the GAP?
– Beate Absalon: Sensual objecitfication in CI
– Frederic Holzwarth: Sensible clarity – weaving dominance and commitment
– Olaya Aramo: Queer CI – Beyond Consent

The main focus of our symposium is rooted in Contact Improvisation (CI). Together we will experiment with the possibilities of this dance form, by practicing CI and communicating through dance. Entering this topic through movement research we want to encourage the discussion about the current state of CI in social context and by sharing our experiences we want to reflect upon queerness in CI.

How does the queerness-discourse manifest itself in the dance? How can dance question sexualitity? What is the potential of CI for queer people without a dance background?
The participants’ contributions we gather in the first block, the symposium, will serve us as a foundation that helps us to explore the matter physically during the dance-laboratories and jams. Possible subjects are:

Contact Improvisation . . . . . is queer!
To improvise means to question patterns; to question social norms and genders is queer. CI arose as a social dance form that offered an alternative way of dealing with gender. However, the more popular it gets the more likely this alternative, questioning stance might get lost. How can CI-practitioners become aware of this change and how can they react upon it?

Contact Improvisation . . . . . facilitating for queer people
What do queer people bring into the dance? How does it change a class? What kind of chances do we see, what are challenges?

Contact Improvisation . . . . . safe spaces, openness
How do we interlace the desire for a safe space, exclusiveness and the wish for openness and inclusivity? How do we communicate verbally and through the body about the way we want to interact with each other?

Contact Improvisation . . . . . consent, self-responsibility
What happens when two people share their private space? Who takes the decision of crossing the comfort zone, who lets it happen? Does every movement need a beforehand consent, a „may I?“ Or can we trust in the concept of self-responsibility of saying „yes“ and „no“?

Contact Improvisation . . . . . lust, desire
Practicing CI in the classical sense means to focus on the own sensation and movement. Nevertheless every encounter is embedded in social situation. Personal stories, desires, phantasies and projections might enable or prevent us from having a dance with particular persons. How can we handle the transition from intense encounters in dance into the daily life? Is Contact Improvisation the promiscuity and polyamory translated into movement?

The symposium is supposed to be a platform for dialog through physical movement. The main sharing mode is somatic experiencing, much more than verbal discussion.

Early bird: 170 € until 1.04.2018
Later registration: sliding scale 170-230 €

All participants are invited to co-create the space we share and asked to help with some organisational basics and kitchen chores.

We will have lunch and dinner together. Please organise your overnight stay and breakfast individually.

Space: The event is supported by „Probebühne im Gängeviertel“.
Was ist die freie Probebühne im Gängeviertel?

Registration:
https://goo.gl/forms/izHbN4h1QZe4uCKB2

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Symposium 28.4 -1.5 2018

Austausch, Exploration, Vernetzung für CI-Lehrer*innen und erfahrene Tanzende

mit Beiträgen u.a. von:

– Diana Thielen
– Alexander Hahne / Closeness and distance during physical contact in CI
– Alessandro Pedori / CI as a tool to explore non-monogamous dynamics
– Ali Schwartz / [Filling] the GAP?
– Beate Absalon / Lustvolle Verobjektivierung in CI
– Frederic Holzwarth / Sensible Klarheit – Dominanz & Hingabe verquirlen
– Olaya Aramo / Queer CI – Beyond Consent

Der Schwerpunkt des Symposiums liegt auf der Tanzform Contact Improvisation, deren experimentelle Formen und Möglichkeiten wir erforschen werden. Neben dem Fokus auf die Tanzpraxis, der Kommunikation durch das Tanzen, wollen wir die Diskussion über die Bedeutung von Contact Improvisation im aktuellen gesellschaftlichen Kontext anregen. Durch die Beiträge und Erfahrungsberichte werden wir der Frage nachgehen, wie sich ‚queerness‘ im Tanz manifestiert.

Wie ist der Diskurs im Tanz erfahrbar? Wie wird der Tanz zur Kritik der Sexualität? Welches Potenzial hat CI für queere Personen ohne Tanzerfahrung? Kann es destilliert und direkt Vermittelt werden?
Die Beiträge der Teilnehmer*innen in den ersten Tagen des Symposiums schaffen einen Ausgangspunkt für Exploration und Vertiefung in Bewegung – Tanz-Laboratorien und Jam-Abende. Die Beiträge können sich an folgenden Themenbereichen orientieren:

Contact Improvisation ist queer!
Improvisieren bedeutet die Muster zu hinterfragen; die gesellschaftlichen, geschlechtsbasierten Mustern zu hinterfragen ist queer. Contact Improvisation, als improvisatorische, soziale Tanzform ist in der Opposition zu den stereotypischen Geschlechterrollen entstanden. Jedoch je populärer sie wird, desto (hetero)normativer droht sie zu werden. Wie kann die CI-Community sich dieser Wandlung bewusster werden und wie kann auf sie reagiert werden?

Contact Improvisation . . . . . Pädagogik für queere Personen
Was bringen queere Menschen in den Tanz mit? Wie verändert es den Unterricht? Kann es im Tanzunterricht auf einen bestimmten sozialen Hintergrund eingegangen werden? Welche günstigen Chancen dadurch entstehen, was sind die Herausforderungen?

Contact Improvisation . . . . . Schutzräume, Offenheit
Wie ist der Wunsch nach Schutzräumen, nach dem „Unter Sich ähnlichen Sein“ mit dem Wunsch nach Inklusivität und Offenheit zu vereinbaren? Wie wird der Umgang miteinander durch einen verbal abgestimmten Rahmen und wie durch die Bewegung bestimmt?

Contact Improvisation . . . . . Konsens, Selbstverantwortung
Was passiert, wenn sich Privatsphären zweier Menschen begegnen? Wer trifft die Entscheidung zur Überschreitung der Komfortgrenze, wer lässt sie zu? Bedarf jede Bewegung einer Zustimmung, ein „ob“? Oder kann es auf Selbstverantwortung „ja“ oder „nein“ zu sagen vertraut werden?

Contact Improvisation . . . . . Lust, Begehren
Auch wenn das Praktizieren von CI im klassischen Sinne einen eindeutigen Fokus auf die intimen Empfindungen der Eigenbewegung legt, wird der Tanz durch die Momente kurz davor und kurz danach in das vielschichtige Soziale eingebettet. Welche persönlichen Geschichten, Wünsche, Phantasien, Projektionen ermöglichen es oder hindern uns daran mit bestimmten Menschen zu tanzen? Wie findet eine intensive Tanzbegegnung einen Übergang in den Alltag? Ist Contact Improvisation eine in Bewegung übersetzte Promiskuität und Polyamorie?

Die erforschten Themen und Inhalte können Grundlage sein für die Workshops des sich anschließenden Tanzfestivals.

Das Symposium soll eine Platform für Dialog durch Bewegung sein. Der Fokus des Austausches liegt auf somatischer Erfahrbarkeit und weniger auf verbaler Diskussion.

Early bird: 170 € bis zum 1.04.2018
Spätere Buchung: sliding scale 170-230 €

Personen, die das Symposium als Helfer unterstützen wollen erhalten eine zusätzliche Ermässigung. Alle Teilnehmer sind eingeladen den Rahmen der Veranstaltung zu gestalten und zu füllen, sowie gebeten sich gemeinschaftlich für die Vorbereitung der Räumlichkeiten und der Mahlzeiten zu engagieren.

In den Pausen sind gemeinsame Mahlzeiten geplant (Mittag und Abendessen). Die Teilnehmenden werden gebeten die Übernachtung privat zu organisieren.

Anmeldung:
https://goo.gl/forms/izHbN4h1QZe4uCKB2

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Ort: Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Probebühne im Gängeviertel und findet in deren Raum statt.
https://probebuehneimgaengeviertel.wordpress.com

Queer Contact Impro 2018 wird gefördert durch
Hamburg Pride e.V.
https://www.hamburg-pride.de/der-verein/